Fünf gute Gründe
für ein JA
zum Medienpaket

Die Unabhängigkeit der Medien und der Meinungswettbewerb sind unabdingbar für unsere direkte Demokratie. Für die freie Meinungsbildung in politischen und gesellschaftlichen Debatten braucht es möglichst vielfältige, glaubwürdige, fundierte und manchmal auch unbequeme Informationen. Nur so ist es möglich, demokratische Verantwortung zu tragen. Unsere föderalistische Schweiz braucht mehr als jedes andere Land starke, unabhängige Medien. Denn sie sind es, die den Meinungswettbewerb garantieren und die Rolle der kritischen vierten Gewalt ausüben. Die Schweizer Medien sind der Dorfplatz der direkten Demokratie.

 

Das Medienpaket stärkt die Unabhängigkeit der Schweizer Medien. Staat und Medien bleiben klar getrennt, es gibt keine Auflagen und Leistungsaufträge für die Verlage. Unterstützt werden Zeitungen und Zeitschriften mit progressiver Ausrichtung genauso wie konservative Titel. Dasselbe gilt für Mitgliedermagazine oder Parteizeitungen von «links» bis «rechts». Die Presseförderung hat sich als Instrument seit Jahrzehnten bewährt und ist seit 1848 Schweizer Tradition.

 

Wer unabhängigen Journalismus will, sagt JA zum Medienpaket.

Föderalismus und direkte Demokratie sind undenkbar ohne eine qualitativ hochstehende und vielfältige Medienlandschaft, insbesondere in den verschiedenen Sprachregionen. Die Schweiz lebt von der Vielfalt. Von unterschiedlichen Kulturen und Sprachräumen. Regionale Medien geben dem Gewerbe, dem Vereinsleben, den lokalen KMU, dem regionalen Sport und der lokalen Politik eine Plattform und eine Stimme. Da wir in der Schweiz auch kantonal und kommunal abstimmen, braucht es diese Vielfalt. Ohne starke lokale und regionale Medien wird diese erheblich geschwächt, was die demokratischen Prozesse in den Gemeinden und Kantonen gefährdet.

 

Regionale Medien sind durch den Einbruch im Werbemarkt massiv unter Druck. Und mit der Verlagerung ins Digitale lässt sich heute in den Gemeinden und Regionen noch kein Geld verdienen. Dazu braucht es neue Geschäftsmodelle und Investitionen, welche die Unternehmen aber kaum aus eigener Kraft tätigen können. Hier setzt das Medienpaket an: Die Unterstützung ist überschaubar, zeitlich begrenzt und unterstützt die kleinen, regionalen und lokalen Medienunternehmen im Verhältnis deutlich stärker. Es hilft das journalistische Angebot in den Regionen sicherzustellen.

 

Wer die regionale Vielfalt stärken will, sagt JA zum Medienpaket.

Noch immer ist die Zeitung das meistgenutzte Medium der Schweiz – noch vor TV, Radio und Onlinemedien. Der flächendeckende Vertrieb in jede Ecke der Schweiz ist finanziell äusserst aufwändig. Die Kosten der Post für die Zustellung der Zeitungen und Zeitschriften sind in der Vergangenheit gestiegen und werden weiter zunehmen. Das Medienpaket ermässigt die Zustellkosten und stellt so die Tages-, Früh- und Sonntagszustellung von Zeitungen und Zeitschriften in alle Briefkästen der Schweiz sicher. Viele Menschen sind auf diese Informationen aus den Printmedien angewiesen.

 

Das Medienpaket fördert auch private Radio- und TV-Programme und stützt die wichtige journalistische Berichterstattung der Lokalradios und Regionalfernsehen. Diese informieren ihr Publikum umfassend und rund um die Uhr mit Nachrichten und Hintergründen zu den wichtigsten Ereignissen in ihrem Sendegebiet. Damit leisten die privaten Lokalradios und Regionalfernsehen in ihren jeweiligen Regionen einen unverzichtbaren Service public.

 

Mit dem Medienpaket wird die Informationsversorgung in den Regionen via Zeitungen, Onlinemedien, Radio und TV gestärkt. Dadurch wird sichergestellt, dass alle Teile der Bevölkerung Zugang zu hochwertigem Journalismus behalten.

 

Wer Nachrichten aus seiner Region will, sagt JA zum Medienpaket.

Die digitale Transformation hat das Geschäftsmodell der Schweizer Medien auf den Kopf gestellt. Medienmarkt und Mediennutzung sind radikal im Umbruch. Heute fliessen zwei Drittel weniger Werbeeinnahmen zu den Printmedien als noch vor zehn Jahren. Die Konsequenz: Es steht weniger Geld für den Journalismus zur Verfügung, ganz besonders in den Regionen.

 

Gleichzeitig zu den sinkenden Einnahmen stehen wichtige Investitionen für den Aufbau digitaler Geschäftsmodelle an. Auch wenn Printmedien nach wie vor stärker genutzt werden, geht der Trend klar in Richtung Onlinemedien. Die Medienunternehmen bieten bereits heute ein umfassendes journalistisches Onlineangebot an. Doch im Netz lassen sich mit journalistischen Inhalten nur schwer nachhaltige Geschäftsmodelle etablieren – gerade im lokalen und regionalen Markt.

 

Die demokratierelevante Funktion der Medien ist akut gefährdet. Hier sind in den kommenden Jahren weitere Anstrengungen notwendig, um die mediale Grundversorgung zu sichern. Das Medienpaket ermöglicht Investitionen und stellt eine unternehmerische Überbrückungsfinanzierung für die kommenden sieben Jahre dar, wie man es auch von der Export- oder der Start-up-Förderung kennt.

 

Wer in die Zukunft der Medien investieren will, sagt JA zum Medienpaket.

Unabhängige Medien sind das Rückgrat unserer direkten Demokratie. Denn ohne differenzierte und kritische Berichterstattung findet keine freie Meinungsbildung statt. In der Schweiz sorgen über 11'000 Journalistinnen und Journalisten der privaten Medien dafür, dass die Bevölkerung tagtäglich mit Informationen versorgt wird: lokal, regional und national. Die Medien greifen wichtige Themen auf, ermöglichen Debatten und fördern so die Identität und den Zusammenhalt in unserem föderalistischen Land.

 

Diese Medienvielfalt ist akut gefährdet: Seit Jahren sinken die Erträge aus Werbeeinnahmen unaufhaltsam, die Corona-Pandemie hat den Negativtrend weiter verschärft. 2020 lagen die Werbeerlöse der Schweizer Printmedien bei 720 Millionen Franken und damit rund zwei Drittel tiefer also noch vor zehn Jahren. Die Zukunft vieler kleiner Zeitungen steht auf dem Spiel; damit auch deren Rolle als kritisches Sprachrohr für die Demokratie.

 

Demgegenüber sind Internetgiganten wie Facebook, Google oder TikTok massiv auf dem Vormarsch. Mit jährlich rund 2 Milliarden Franken an Werbeeinnahmen entziehen diese Konzerne dem Informationsjournalismus die finanzielle Grundlage. Doch gerade in Zeiten von Fake News und Desinformation sind Qualitätsjournalismus und Medienvielfalt wichtiger denn je. Unabhängig berichten können Medien aber nur dann, wenn sie wirtschaftlich nicht gefährdet sind. Das Medienpaket stützt die Unabhängigkeit der privaten Schweizer Medien und damit die direkte Demokratie sowie den Föderalismus in unserem Land. Denn beides ist undenkbar ohne eine vielfältige Medienlandschaft, insbesondere in den verschiedenen Sprachregionen.

 

Wer Fakten statt Fake News will, sagt JA zum Medienpaket.

Jetzt für
den Newsletter
anmelden!

Mit unserem Newsletter sind Sie jederzeit auf dem Laufenden! Wir informieren Sie über all unsere Aktivitäten sowie den aktuellen Stand rund um das Medienpaket.